Aladin und die Wunderlampe

22.03.2026 | Großer Musical-Erfolg für die Jugendkantorei Überlingen

Mit lang anhaltendem Applaus und Bravo-Rufen reagierten die Besucher im Überlinger Pfarrzentrum auf die Aufführungen des Musicals „Aladin und die Wunderlampe“. Rund 1000 Zuschauer erlebten die Produktion der Jugendkantorei, deren Vorstellungen so schnell ausverkauft waren wie noch nie.
23 junge Darsteller standen beim Finale auf der Bühne und präsentierten ein mitreißendes schauspielerisches und musikalisches Gesamtbild. Bereits der humorvolle Auftakt mit Händler El Lobo und seinem Kamel sorgte für erste Lacher, bevor die Geschichte um den Taschendieb Aladin rasant Fahrt aufnahm. Eine Verfolgungsjagd quer durch den Saal bezog das Publikum unmittelbar ins Geschehen ein und machte den gesamten Raum zur Bühne.
Der erste Teil spielte auf dem farbenfroh gestalteten Marktplatz von Agrahbar, wo sich die Begegnung zwischen Aladin und Prinzessin Jasmin entwickelte. Im weiteren Verlauf nahm die bekannte Handlung um Gefangenschaft, Befreiung und die Suche nach der Wunderlampe ihren Lauf.
Die jungen Darsteller überzeugten nicht nur durch ausdrucksstarkes Spiel, sondern auch musikalisch. Begleitet wurden die Songs von Münsterkantorin und Gesamtleiterin Melanie Jäger-Waldau am Keyboard sowie Fabian Zirkler (E-Gitarre) und Philip Häfele (Schlagzeug), wodurch eine dichte und emotionale Klangatmosphäre entstand.
Seit den Herbstferien hatte das Ensemble intensiv geprobt. „Es war eine tolle Produktion – beeindruckend, wie sehr die Gruppe zusammengewachsen ist und bei den Aufführungen über sich hinausgewachsen ist“, so Jäger-Waldau.
Neu im Team waren Regisseur Frank Einsdorf, der die Jugendlichen mit großem Engagement führte, sowie Daniela Einsdorf, verantwortlich für das farbenreiche Bühnenbild. Die Choreografien lagen erneut in den Händen von Bianca Kummer.
Insgesamt waren mehr als 50 Mitwirkende vor und hinter der Bühne beteiligt. Die meisten Rollen waren doppelt besetzt, lediglich die Titelrolle wurde von Maximilian Schlüter und Oliver Schmid jeweils allein verkörpert.
Die enorme Nachfrage führte dazu, dass sogar die Generalprobe öffentlich zugänglich gemacht wurde. Auch diese war mit über 150 Besuchern sehr gut besucht. Insgesamt wurde das Musical in der Inszenierung von Uwe Heynitz zu einem herausragenden Erfolg für die Jugendkantorei.
 
Reiner Jäckle